Hilfe und Beratung bei Gewalt

Schnelle Hilfe bei häuslicher Gewalt und Bedrohung!

Eine Übersicht zu Anlaufstellen, an die sich neben den Betroffenen auch deren Familienmitglieder und Freunde sowie Fachkräfte wenden können. An erster Stelle ist hier die Polizei zu erwähnen, die bundesweit unter der Nummer 110 zu erreichen ist.

Vor Ort:

Beratungsstelle für Frauen bei Bedrohung und Gewalt (Gewaltschutzzentrum, DRK Cloppenburg)

Die Beratungsstelle richtet sich an Frauen jeden Alters, jeder Kultur und jeder sexuellen Orientierung. Wir bieten professionelle und frauenspezifische Beratung und Unterstützung.

Ziel ist es hilfesuchenden Frauen und Mädchen, insbesondere diejenigen, die von körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt betroffen sind zu informieren und in akuten Krisensituationen individuell zu beraten.

Die Beratung erfolgt von Frauen für Frauen. Sie kann telefonisch oder persönlich und auf Wunsch auch anonym erfolgen. Falls notwendig bieten wir Hausbesuche an.

Die Frauenberatungsstelle ist unabhängig von parteilichen, konfessionellen oder ideologischen Bindungen. Wir unterliegen der Schweigepflicht.

WICHTIG!

Auch die BISS Beratungs- und Interventionsstelle für die Polizeiinspektion ist Cloppenburg-Vechta ist dort ansässig. Ein paar Infos:

  • Nach einem Polizeieinsatz Kontaktaufnahme zu den von Gewalt betroffenen Frauen
  • Erarbeitung eines individuelle Sicherheitsplanes mit und für die Frauen und Ihre Kinder
  • Information über Rechte und Möglichkeiten
  • Unterstützung bei der Durchführung der anstehenden Schritte
  • Begleitung auf Wunsch zu zum Gericht, um Anträge nach dem Gewaltschutzgesetz zu stellen
  • Information über weiterführende Beratungsangebote, auch für die Kinder
  • Unterstützung bei der Klärung der wirtschaftlichen Lage
  • auf Wunsch auch längerfristige Unterstützung

Auch unabhängig von einem Polizeieinsatz können Sie sich an uns wenden!

Eine Übersicht zu Frauenberatungsstellen bundesweit erhalten Sie hier:

https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/aktuelles.html

NEU!!! Frauen- und Kinderschutzhaus

Telefon: 04471 / 91 10 700

In Cloppenburg eröffnet im Sommer das erste Frauen- und Kinderschutzhaus. In Trägerschaft des DRK findet dort Frauen und ihre Kinder in akuten Bedrohungslagen Zuflucht und Unterstützung.

Im Untergeschoss des Frauen – und Kinderschutzhauses ist das Gewaltschutzzentrum mit der Frauenberatungsstelle bei Bedrohung und Gewalt / BISS angesiedelt.

Das Frauen- und Kinderschutzhaus ist rund um die Uhr erreichbar!

Weitere Frauenhäuser findet Sie unter:

 

Die Beratung erfolgt von Frauen für Frauen. Sie kann telefonisch oder persönlich und auf Wunsch auch anonym erfolgen. Falls notwendig bieten wir Hausbesuche an.

Die Frauenberatungsstelle ist unabhängig von parteilichen, konfessionellen oder ideologischen Bindungen. Wir unterliegen der Schweigepflicht.

WICHTIG!

Auch die BISS Beratungs- und Interventionsstelle für die Polizeiinspektion ist Cloppenburg-Vechta ist dort ansässig. Ein paar Infos:

  • Nach einem Polizeieinsatz Kontaktaufnahme zu den von Gewalt betroffenen Frauen
  • Erarbeitung eines individuelle Sicherheitsplanes mit und für die Frauen und Ihre Kinder
  • Information über Rechte und Möglichkeiten
  • Unterstützung bei der Durchführung der anstehenden Schritte
  • Begleitung auf Wunsch zu zum Gericht, um Anträge nach dem Gewaltschutzgesetz zu stellen
  • Information über weiterführende Beratungsangebote, auch für die Kinder
  • Unterstützung bei der Klärung der wirtschaftlichen Lage
  • auf Wunsch auch längerfristige Unterstützung

Auch unabhängig von einem Polizeieinsatz können Sie sich an uns wenden!

Eine Übersicht zu Frauenberatungsstellen bundesweit erhalten Sie hier:

https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/aktuelles.html

Pro Beweis – Spurensicherung bei häuslicher und sexueller Gewalt

Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt sind oftmals in einer körperlichen und seelischen Ausnahmesituation und manchmal noch nicht sicher, ob sie eine Anzeige bei der Polizei erstatten sollen. Hier gibt es die Möglichkeit der Verletzungsdokumentation und der Spurensicherung über das Netzwerk ProBeweis für eine evtl. spätere Verwendung.

Angeboten wird:

  • Kostenfreie und vertrauliche Dokumentation und Beweissicherung
  • Kostenlose Untersuchung unter Gewährleistung der Schweigepflicht
  • Gerichtsverwertbare (Foto-)Dokumentation von Verletzungen und Spuren-
     sicherung
  • Aufbewahrung der Beweismittel für mindestens 3 Jahre
  • Kontakt zu Opferunterstützungseinrichtungen
  • (Anonyme) telefonische Beratung

Internet: www.probeweis.de

KONTAKT: Ammerland Klinik GmbH

Frauenklinik, Allgemein- und Viszeralchirurgie
Adresse: Lange Straße 38, 26655 Westerstede
Telefon: 04488 / 50-0, -49 25, -21 95

KONTAKT: Evangelisches Krankenhaus Oldenburg

Adresse: Steinweg 13-17, 26122 Oldenburg
Telefon: 0441 / 23 68 74

KONTAKT: Medizinische Hochschule Hannover
Institut für Rechtsmedizin
(Außenstelle Oldenburg)

Adresse: Pappelallee 4, 26122 Oldenburg
Telefon: 0441 / 40 31 05 10
Handy: 01761 / 532 45 72

KONTAKT: St. Marienhospital gGmbH

Frauenklinik
Adresse: Marienstraße 6 - 8, 49377 Vechta
Telefon: 04441 / 99 17 70

Bankschilder-Aktion gegen häusliche Gewalt
Gleichstellung sichtbar machen
Nds. Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung
Gleichberechtigung und Vernetzung e.V.

Gefördert durch das Land Niedersachsen und Gleichberechtigung und Vernetzung e.V.

Gemeinsam von und mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden im Landkreis Cloppenburg werden ab dem Spätsommer 2023 an vielen Stellen im öffentlichen Raum Metallschilder mit den wichtigsten Hilfetelefonnummern bei häuslicher Gewalt (s. auch auf dieser Seite) angebracht.

schilder-gegen-haeusliche-gewalt.jpg

 

 

Diese Schilder-Aktion soll das Thema häusliche Gewalt breiter in die öffentliche Wahrnehmung transportieren und zu einer Enttabuisierung sowie Sensibilisierung beitragen. Niedrigschwellig und nah dran.

 



Gefördert wird diese Aktion vom Land Niedersachsen und dem „Gleichberechtigung und Vernetzung e.V“ im Rahmen des Projektes „Gleichstellung sichtbar machen - CEDAW in Niedersachsen“.
Dabei geht es darum gleichstellungspolitische Themen, die vor Ort bewegen, zu bearbeiten und gleichzeitig die Bedeutung der UN-Frauenrechtskonvention für diese Arbeit zu vermitteln. Dafür stehen Mittel für Projekte in den Kommunen zur Verfügung. Welche Anknüpfungspunkte die UN-Frauenrechtskonvention für lokale Aktivitäten bietet, zeigen die Schwerpunktthemen der Modellregionen in Niedersachsen. Sie verdeutlichen, wie die UN-Frauenrechtskonvention auf kommunaler Ebene umgesetzt werden kann. Für das Jahr 2023 stehen die Themen Existenzsicherung und Existenzgründung, die politische Partizipation sowie Aktivitäten zum Thema „häusliche Gewalt“ im Vordergrund. Zusätzlich können Projekte gefördert werden, die sich mit Gender Planning befassen. Bei allen Themen und Projekten ist ein Bezug zur Frauenrechtskonvention wichtig.

Zum Stichwort: UN-Frauenrechtskonvention

Die UN-Frauenrechtskonvention ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau. Sie hat das Ziel, die Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen und Mädchen in allen Lebensbereichen zu beenden. Die Bekämpfung aller Formen von Gewalt gegen Frauen ist dabei ein zentrales Handlungsfeld. Denn Gewalt gegen Frauen ist ein Ausdruck struktureller Diskriminierung und zeigt deutlich die Machtungleichheit zwischen Frauen und Männern im öffentlichen, beruflichen und privaten Leben.

Deutschland hat sich durch die Ratifizierung der Konvention im Jahre 1985 dazu verpflichtet, die Diskriminierung von Frauen zu beseitigen und aktiv für eine tatsächliche Gleichstellung der Frau einzutreten.

Mehr zur CEDAW (engl. Abkürzung) und das Projekt finden Sie hier www.gleichstellung-sichtbar-machen.de

Überregional:

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" richtet sich an Frauen, die Gewalt erleben oder erlebt haben. Unter der Nummer 08000 116 016 können Frauen rund um die Uhr und kostenlos Kontakt zu Beraterinnen aufnehmen - vertraulich und anonym. Die Beratung kann per Telefon, Online-Chat oder E-Mail erfolgen. Auch Angehörige, der Freundeskreis und Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" wenden, um Frauen zu helfen, die Opfer von Gewalt geworden sind.

Mithilfe von Dolmetscherinnen ist die Beratung beim Hilfetelefon in 18 Fremdsprachen möglich. Auf Wunsch können die Hilfesuchenden einen Kontakt zu geeigneten Beratungsstellen und Hilfsorganisationen in ihrem Umfeld erhalten. Das Angebot richtet sich auch ausdrücklich an Betroffene mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung. Sie können eine Beratung in Leichter Sprache oder in Deutscher Gebärdensprache erhalten.

Hilfetelefon „Gewalt an Männern“

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt an Männern" ist telefonisch und online per Chat und E-Mail erreichbar. Zu den Sprechzeiten können gewaltbetroffene Männer beim Hilfetelefon von Montag bis Freitag kostenfrei und anonym Kontakt zu geschulten Beraterinnen und Beratern aufnehmen, die sie in Deutsch und gegebenenfalls auch in Englisch beraten.

Auch Angehörige, Freundeskreis und Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon "Gewalt an Männern" wenden, um Männern zu helfen, die Opfer von Gewalt geworden sind.

Das Hilfetelefon ist auf Initiative der Länder Nordrhein-Westfalen und Bayern entstanden.

Beratungsangebote für Jungen und Männer
Täterberatung

Der Landkreis Cloppenburg kooperiert mit dem Oldenburger Interventionsprojekt OLIP.

Das Projekt OLIP richtet sich an Männer, die in ihrer Paarbeziehung Gewalt ausüben und lernen wollen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Angebot:

  • Einzelgespräche und Beratung
  • Gruppentraining über 52 Stunden
  • kostenfreie Erstgespräche
  • einkommensabhängige Teilnehmerbeiträge

Ansprechperson

Michael Ihnen

Adresse

Kaiserstraße 7

26122 Oldenburg

Weitere Informationen: https://www.bag-taeterarbeit.de/

Schutzeinrichtungen für Männer

Internet: https://www.maennergewaltschutz.de/

Der Aufbau und Betrieb von Schutzeinrichtungen liegt in der Zuständigkeit der Länder. Bundesweit bieten derzeit (Stand Dezember 2021) neun Einrichtungen mit insgesamt 29 Plätzen gewaltbetroffenen Männern und ihren Kindern Beratung und zeitweilige Zuflucht. Weitere Schutzeinrichtungen sind geplant.

Damit Maßnahmen und Einrichtungen für von Gewalt betroffene Männer in allen Bundesländern etabliert werden, bietet die vom Bundesgleichstellungsministerium geförderte bundesweite Fach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz (BFKM) interessierten Trägern, Kommunen und Ländern Beratung und Unterstützung an. Auf der Website der BFKM (s.o.) findet sich eine Übersicht der Schutzwohnungen für Männer. Aber auch Publikationen zum Themenbereich sind auf der Webseite zu finden.

Frau Feld­haus

Eschstraße 29, 49661 Cloppenburg
Fax: 04471 85 697
1.061