Gesundheit & Soziales

Hier finden Sie Informationen zu den Themen Gesundheit und Soziales im Landkreis Cloppenburg ...

Verwaltung: Natascha Hell
Tel.:
04471/9108-71
Fax: 04471/9108-75
E-Mail: n.hell@lkclp.de oder spn@lkclp.de


Seniorenstüzpunkt:
Elisabeth Hermes, Diplom-Sozialarbeiterin

Tel.: 04471/9108-72
E-Mail: e.hermes@lkclp.de


Pflegestützpunkt für Barßel, Bösel, Emstek, Friesoythe, Garrel, Molbergen und Saterland:
Friederike Skutella, Pflegeberaterin und examinierte Krankenschwester
Tel.: 04471/9108-74
E-Mail: skutella@lkclp.de


Pflegestützpunkt für Cappeln und Essen:
Dorothee Südbeck, Pflegeberaterin und examinierte Krankenschwester

Tel.: 04471/9108-76
E-Mail: d.suedbeck@lkclp.de


Pflegestützpunkt für Cloppenburg, Lastrup, Lindern und Löningen:
Doris Stammermann, Pflegeberaterin und examinierte Krankenschwester

Tel.: 04471/9108-73
E-Mail: d.stammermann@lkclp.de

Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen für den Landkreis Cloppenburg
Außenstelle Bildungswerk
Graf-Stauffenberg-Str. 1-5
49661 Cloppenburg

montags - freitags:
08.00 Uhr - 12.30 Uhr
donnerstags:
zusätzlich 14.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Pflege: Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege

Verhinderungspflege oder auch Ersatzpflege

Ist eine private Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Verhinderungspflege bis zu 1612,00 EUR für längstens 28 Tage je Kalenderjahr. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Seit 01.01.2015 besteht die Möglichkeit, die Dauer der Verhinderungspflege auf künftig 42 Tage (50 % der Kurzzeitpflege) zu erweitern. Voraussetzung dafür ist, dass im laufenden Kalenderjahr noch keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde. Der Leistungsbetrag erhöht sich in diesem Fall um 806,00 EUR auf insgesamt 2418,00 EUR.

Das Pflegegeld wird bei stundenweiser Inanspruchnahme der Ersatzpflege von weniger als 8 Stunden täglich nicht gekürzt. Bei Zeiträumen von mehr als zwei Tagen wird das Pflegegeld gekürzt. Für den ersten und letzten Tag der Ersatzpflege wird volles Pflegegeld gezahlt, an den Tagen dazwischen wird das Pflegegeld um 50 % gekürzt (Bsp. Pflegeperson fährt 7 Tage in Urlaub, somit wird für 5 Tage 50 % vom Pflegegeld gezahlt).

Die Ersatzpflege kann zum einen durch eine private Pflegeperson, die nicht bis zum 2. Grade mit dem Pflegebedürftigen verwandt ist oder zum anderen durch zugelassene Pflegeeinrichtungen (z. B. ambulante Pflegedienste, Familienentlastende Dienste oder Pflegeheime) erbracht werden.

Bei einer Ersatzpflege durch Pflegepersonen, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben, dürfen die Aufwendungen der Pflegekasse den Betrag des Pflegegeldes nicht überschreiten.

Auf Nachweis können weitere notwendige Aufwendungen, die der Pflegeperson im Zusammenhang mit der Ersatzpflege entstanden sind (unbezahlter Urlaub der Ersatzpflegeperson, Fahrtkosten), übernommen werden.

Das Pflegegeld wird bei stundenweiser Inanspruchnahme der Ersatzpflege von weniger als 8 Stunden täglich nicht gekürzt. Für den ersten und letzten Tag der Ersatzpflege wird volles Pflegegeld gezahlt, an den Tagen dazwischen wird das Pflegegeld um 50 % gekürzt (Bsp. Pflegeperson fährt 7 Tage in Urlaub, somit wird für 5 Tage 50 % vom Pflegegeld gezahlt). Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 haben einen Anspruch auf Verhinderungspflege.


 

Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege ist die vorübergehende Pflege und Betreuung einer pflegebedürftigen Person in einer vollstationären Einrichtung für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen je Kalenderjahr. Die Pflegekasse übernimmt auf Antrag die Kosten für maximal 28 Tage oder bis zu dem Gesamtbetrag von 1612,00 EUR pro Kalenderjahr. Seit dem 01.01.2015 kann die Kurzzeitpflege unter Anrechnung auf den für die Verhinderungspflege zustehenden Leistungsbetrag von 1612,00 EUR auf dann 3224,00 EUR verdoppelt werden, soweit die Verhinderungspflege im laufenden Kalenderjahr noch nicht in Anspruch genommen wurde. Die Dauer der Kurzzeitpflege verlängert sich dann auf 8 Wochen.Ebenfalls als Unterstützung der häuslichen Pflege kommt diese Pflegeform in Betracht

  1. für eine Übergangszeit direkt nach einer stationären Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Rehabilitationseinrichtung. Insbesondere kann dies erforderlich sein, wenn etwa für die häusliche Pflege in der Wohnung des Pflegebedürftigen noch Umbaumaßnahmen erforderlich sind oder die Pflegeperson die Pflege noch nicht sofort übernehmen kann,
  2. für Zeiten der Krankheit, des Urlaubs oder einer sonstigen Verhinderung der Pflegeperson, die nicht mit Leistungen der Verhinderungspflege überbrückt werden können, oder in Krisenzeiten, z. B. bei völligem Ausfall der bisherigen Pflegeperson oder kurzfristiger erheblicher Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit

Bei Empfängern von Pflegegeld wird das Pflegegeld um 50% gekürzt. Für den Aufnahme- und Entlassungstag wird das volle Pflegegeld gezahlt.

Die Einrichtung wird dem Pflegebedürftigen die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und die Investitionskosten in Rechnung stellen. Wir empfehlen sich im Vorfeld über die Höhe der Kosten zu Informieren. Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 haben einen Anspruch auf Kurzzeitpflege.