Gefahrenzone Haushalt - Wohnberatung des Senioren- und Pflegestützpunktes informiert kostenlos

14.05.2024

Landkreis Cloppenburg. „Die meisten Unfälle passieren im Haushalt.“ Diese Redewendung hat schon jeder gehört. Was viele nicht wissen: sie stimmt! Unser Zuhause kommt uns sicherer vor, als es tatsächlich ist. Weil man sich im eigenen Haushalt so gut auszukennen glaubt, sinkt das Bewusstsein für die Gefahren und Risikoquellen in Haus und Garten. Jeder sollte die größten Gefahrenquellen im Haushalt erkennen. Unfälle im Haushalt vermeiden hilft, die Selbständigkeit zu erhalten.

Die Wohnberatung des Senioren- und Pflegestützpunktes Niedersachsen für den Landkreis Cloppenburg möchte auf Risikoquellen im Haushalt aufmerksam machen und informiert, wie Unfälle mit einfachen Maßnahmen vermieden werden können. Meist sind es nur kleine Anpassungen im Wohn- und Lebensumfeld, die es seniorengerecht machen und Unfälle vorbeugen. Es ist kein Zeichen von Schwäche, altersgerechte Anpassungen in Haus, Wohnung oder Garten vorzunehmen. Im Gegenteil: Gerade so bleibt man aktiver.

Die ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und -berater kommen kostenlos zum Hausbesuch und haben einen Blick auf die Beleuchtung an Eingängen und Laufwegen oder auf Bodenbeläge, Stufen, Teppiche, auf Haltegriffe und Aufstehhilfen, auf Lösungen für Bad und Gäste-WC und auf kleine Hilfen, die den Alltag erleichtern. Wertvolle Tipps, wie darauf zu achten, dass es infolge von elektrischen Geräten und deren Anschlüssen zu keinem „Kabelsalat“ kommt oder im Eingangs- und Flurbereich Lampen mit Bewegungsmelder zu nutzen, die sich beim Betreten des entsprechenden Bereichs automatisch einschalten, werden gegeben. Auch können Teppiche mit einem doppelseitigen Klebeband gegen das Verrutschen gesichert werden. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass keine Teppichecken abstehen, über die sonst schnell gestolpert werden kann.

Viele ältere Menschen möchten möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Dabei unterstützen die Wohnberaterinnen und -berater des Senioren- und Pflegestützpunktes mit einem Hausbesuch. Termine können bei Elisabeth Hermes unter 04471/15872 vereinbart werden.