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Neugestaltung des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn Elisabethfehn – Beim Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn haben die Arbeiten zur Neugestaltung des Museums begonnen. Den symbolischen ersten Spatenstich nahmen am Montag, 9. Juli, Landrat Hans Eveslage, Museumsleiterin Antje Hoffmann, der Gründer und ehemaligen Museumsleiter Dr. Gustav Schünemann und weitere Gäste vor. Als erstes wird eine Remise gebaut, in der historische Torfmaschinen witterungsgeschützt gezeigt werden können. Im Anschluss daran wird die Ausstellungsfläche auf dem Freigelände neu gestaltet. Diese Arbeiten des ersten Bauabschnitts sollen voraussichtlich bereits im Herbst abgeschlossen sein. Das Projekt „Remisenbau und Freiflächengestaltung“ wird gefördert durch die Stiftung Niedersachsen (125.000 Euro), die Leader-Region „Fehngebiet“ (160.000 Euro), den Landkreis Cloppenburg (50.000 Euro) sowie die Gemeinden Barßel und Saterland (jeweils 16.000 Euro). Die Stiftung Niedersachsen hatte auch bereits die Erstellung des Museumskonzeptes im Jahr 2010 gefördert. In weiteren Bauabschnitten sollen in 2012/2013 die Neugestaltung der Dauerausstellung im Kanalwärterhaus, die Errichtung eines Moorpegelplateaus sowie die Konservierung der Maschinen folgen. Das Gesamtvorhaben umfasst ein Investitionsvolumen von rund 1,1 Mio. Euro. „Ziel der Neugestaltung ist es, das in Nordwestdeutschland einzigartige Sammlungsgut mit Torfbaggern und anderen Großgeräten der maschinellen Torfgewinnung zu bewahren und modern zu präsentieren“, informierte Landrat Eveslage. Gleichzeitig solle dem Moor- und Fehnmuseum durch eine exemplarische Darstellung der Fehnkultur am Beispiel Elisabethfehns ein unverwechselbares Gesicht verliehen werden. Das Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn ist ein überregional bekanntes und anerkanntes Spezialmuseum, das seit der Gründung im Jahr 1986 mittels Exponaten, Gebäuden und Außenanlagen umfassend zum Thema Moor informiert. Elisabethfehn gilt als einstiges Innovationszentrum des industriellen Torfabbaus. Ende des 19. Jahrhunderts wurden hier auf beiden Seiten des Elisabethfehnkanals die Maschinen entwickelt, die nicht nur regional sondern weltweit in der aufblühenden Torfindustrie zum Einsatz kamen.
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