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Pressemitteilung vom 11.02.2009

Landkreis Cloppenburg – Nachdem seit rund drei Wochen keine Infektionsausbrüche mehr aufgetreten waren, besteht jetzt erneut der Verdacht auf Ausbruch der niedrigpathogenen Influenza in einem Putenbestand in Friesoythe-Kamperfehn. Dies teilt der Landkreis Cloppenburg am Mittwoch, 11. Februar, mit. Proben aus dem Bestand mit rund 5.000 Puten seien von einem Privatlabor positiv getestet worden. Die Ergebnisse der sofort eingeleiteten amtlichen Untersuchung von weiteren Proben im Veterinärinstitut in Oldenburg würden voraussichtlich am Donnerstag vorliegen, so die Kreisverwaltung. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssten die Tiere getötet werden. Kontaktbetriebe gebe es nach den bisherigen Ermittlungen nicht. Weil der Betrieb außerhalb des im nördlichen Gebiet der Stadt Friesoythe bestehenden Sperrgebietes liege, müsse dann im ein Kilometerradius um den betroffenen Betrieb ein neues Sperrgebiet eingerichtet werden. Die Auswirkungen eines solchen Sperrgebietes seien jedoch gering, weil nach den vorliegenden Daten innerhalb dieses Gebietes keine weiteren landwirtschaftlichen Geflügelhaltungen vorhanden seien, informiert der Landkreis. Vorsorglich würden jedoch alle Putenbestände im Gebiet nördlich des Küstenkanals im 14-Tage-Rhythmus untersucht, um weitere Infektionen möglichst schnell zu identifizieren. Die Tierbestände in dem südlich des Küstenkanals angrenzenden Gebiet würden bereits im Rahmen der Überwachung des dort bestehenden Sperrgebiets regelmäßig amtlich untersucht, so die Kreisverwaltung. Bisher seien die Untersuchungsergebnisse negativ.








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