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Pressemitteilung vom 16.12.2008

Landkreis Cloppenburg - In den Gemeinden Garrel und Bösel sind am Montag die Tötungen der mit dem niedrigpathogenen Influenzavirus infizierten Putenbestände fortgesetzt worden. Insgesamt mussten bisher rund 180.000 Puten getötet werden. Neue amtliche Positivbefunde lagen bis zum Montagabend nicht vor. Es seien jedoch noch Verdachtsfälle in der amtlichen Untersuchung, teilte die Kreisverwaltung mit.
Am Montag informierte Landrat Hans Eveslage den Lenkungsstab des Tierseuchenkrisenzentrums in Hannover über den Stand der Bekämpfungsmaßnahmen. Der Landkreis habe dabei vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium Rückendeckung für das in einem Teil des Kreisgebietes verhängte Neueinstallungsverbot für alle Geflügelarten erhalten, erklärte Eveslage.
Diskutiert worden sei auch das Problem der Entsorgung der getöteten Tiere. In Niedersachsen steht nach Angaben der Kreisverwaltung Cloppenburg in den Anlagen in Kampe, Mulmshorn und Belm-Icker insgesamt eine Verarbeitungskapazität von 3.200 Tonnen pro Woche für die Geflügelentsorgung zur Verfügung. Mit dieser Kapazität könne die Entsorgung der bisher getöteten Puten noch bewältigt werden, so der Landkreis. Vom Landwirtschaftsministerium soll abgeklärt werden, ob auch Material in Anlagen in anderen Bundesländern entsorgt werden kann. Sofern sich das Seuchengeschehen nochmals ausweite, müssten jedoch auch Alternativen ins Auge gefasst werden. Als Ultima ratio müsse die Kompostierung der getöteten Tiere in den Ställen gesehen werden, hieß es.








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