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Pressemitteilungen

Artikel vom 02.01.2017 | zurück zur Übersicht

Erneut Verdacht auf Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg

Noch ein weiterer Verdachtsfall im bereits eingerichteten Sperrgebiet

Landkreis Cloppenburg - Auch am 1. Januar 2017 hat sich im Landkreis Cloppenburg ein Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest in einem Putenbestand ergeben. Der Betrieb mit rund 14.000 Tieren liegt, wie schon der gestern bestätigte Verdachtsfall, ebenfalls im bereits bestehenden Sperrbezirk Garrel/Bösel. Der Erreger vom Typ H5 wurde seitens des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Oldenburg amtlich bestätigt. Das abschließende Prüfergebnis des Friedrich-Löffler-Instituts, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems, steht noch aus.

Aufgrund der derzeitigen allgemeinen Risikolage in Deutschland, des klinischen Geschehens im Bestand und des Verdachtes, dass es sich auch um ein sogenanntes „hochpathogenes“ Virus vom Typ H5N8 handeln könnte, wird die Tötung und unschädliche Beseitigung der Tiere derzeit vorbereitet.

Auch um diesen weiteren Seuchenbestand wird aktuell ein neuer Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. Eine genaue Zahl der betroffenen Tiere sowie der Betriebe wird zurzeit ermittelt.

Für den Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet gilt, dass gehaltene Vögel, Säugetiere, Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie von Geflügel und Federwild stammende sonstige Erzeugnisse und tierische Nebenprodukte wie Mist und Gülle weder in einen noch aus einem Bestand verbracht werden dürfen.