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Pressemitteilungen

Artikel vom 02.01.2017 | zurück zur Übersicht

Jahresrückblick 2016

Landrat würdigt ehrenamtliches Engagement im Landkreis Cloppenburg

„Der Landkreis Cloppenburg befindet sich in einer außerordentlich guten Verfassung.“ Zu dieser Einschätzung kommt Landrat Johann Wimberg bei seinem Rückblick auf das Jahr 2016.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den 13 Städten und Gemeinden sei insgesamt besser denn je, erklärte Wimberg zum Jahreswechsel. Dies zeige sich nicht nur durch einen durchweg stabilen Arbeitsmarkt, sondern auch durch sprudelnde Steuereinnahmen. Die Wirtschaft brummt in der Region und davon profitieren die Menschen und die Kommunen gleichermaßen. Der Schuldenstand des Landkreises sei so niedrig wie seit 40 Jahren nicht mehr und das bei einer sinkenden Kreisumlage, die mit 42 Punkten auf dem niedrigsten Stand seit 16 Jahren ist. Darüber hinaus habe der Kreistag für den Haushalt 2017 eine zusätzliche Förderung der Städte und Gemeinden in Höhe von 3,5 Millionen beschlossen. Das habe es so noch nicht gegeben, unterstrich der Landrat.

Mit Blick auf die Flüchtlingssituation erklärte Wimberg, dass sich 2016 durch die deutlich zurückgegangen Zuweisungen in den Landkreis eine spürbare Entspannung eingestellt habe. Dies entlaste alle haupt- und ehrenamtlichen Kräfte, die bei der Unterbringung und Betreuung der Menschen Großartiges geleistet hätten. Nach wie vor sei das Bemühen um die hier Angekommenen groß und die Herausforderungen im Rahmen der Integration derer, die hier bleiben werden, würde noch Jahre in Anspruch nehmen. Es sei schon bemerkenswert, dass wir selbst die schwierigste Phase der Flüchtlingsunterbringung ohne die Inanspruchnahme von Turnhallen oder anderer öffentlicher Gebäude bewältigen konnten, so Wimberg weiter.

2016 sei auch das Jahr der Kommunalwahlen gewesen, in dem man 21 Mitglieder aus dem Kreistag verabschiedet habe. Im November habe dann ein neuer Kreistag seine Arbeit aufgenommen. Die Gremien hätten unverzüglich mit ihrer Arbeit begonnen und in der jüngsten Kreistagssitzung habe zu entscheidenden Punkten eine fraktionsübergreifende Einmütigkeit geherrscht. Wimberg dankte allen, die sich kommunalpolitisch im Kreistag wie auch in den Räten der Städte und Gemeinde für die Entwicklung des Landkreises einsetzten. Diese Arbeit verdiene mehr öffentliche Anerkennung, schließlich bringen hier Bürgerinnen und Bürger ihre Freizeit für das Allgemeinwohl ein. Überhaupt funktioniere vieles im Landkreis außerordentlich gut, weil auch in unzähligen Vereinen, Verbänden und Organisationen durch ehrenamtlichen Einsatz viel geleitstet werde. „Dafür bin ich außerordentlich dankbar“, erklärte der Landrat.

Man habe 2016 auch Weichen für die zukünftige Weiterentwicklung des Landkreises gestellt. Insbesondere in Sachen Ausbau der Breitbanderschließung sei man mit einem eigenen Konzept so gut vorangekommen, dass schon 2017 mit den Baumaßnahmen begonnen werde. Obwohl die Breitbanderschließung keine kommunale Aufgabe sei, habe sich der Landkreis zusammen mit den Städten und Gemeinden dieser Herausforderung gestellt. Man habe sich in 2016 über erste Fördermittelbescheide in Millionenhöhe freuen können, doch das könne nur ein Anfang sein, erklärte Wimberg seine Erwartungen nach weiteren Unterstützungen von Bund und Land. „In einem Flächenlandkreis wie Cloppenburg ist die Breitbanderschließung eine komplizierte und kostspielige Angelegenheit, die uns noch Jahre beschäftigen wird“, so Wimberg. 

In Sachen Schleuse Osterhausen geht der Landrat von einem Baubeginn in 2017 aus. Die Bundesmittel seien gesichert und beim Land hoffe man auch auf die Einhaltung der gemachten Zusagen. Der Landkreis werde auch 2017 das Konzept zur Sanierung und Verbreiterung der Kreisstraßen fortschreiben. Darüber hinaus werde man weiter in die Schulen investieren. Eine gute Infrastruktur sei für die Region überlebenswichtig, wenn sie ihre wirtschaftliche Stellung halten wollte, daher werde man auch die mit großer Mehrheit gefassten politischen Beschlüsse zur Planung des vierspurigen Ausbaus der E233 mit Nachdruck und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland weiter vorantreiben.

Besorgt zeigt sich der Landrat beim Thema "Geflügelpest". Man habe am Morgen in einer großen Lagebesprechung mit allen beteiligten Behörden und Institutionen den Sachstand des Seuchengeschehens aktuell erörtert. Die Zusammenarbeit zwischen den fachlichen Ebenen laufe vorbildlich und das Krisenmanagement funktioniere gut. Dennoch müsse man sich darüber im Klaren sein, dass auch bei aller menschlicher Vorsorge immer ein Restrisiko bei der Übertragung des Erregers vorhanden bleibt. Der Landrat bedankte sich bei allen, die sich professionell und engagiert auch an Sonn- und Feiertagen für die Seuchenbekämpfung einsetzten.