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Ansprechpartnerin: Petra Thesing E-mail: thesing@lkclp.de
Telefon : 04471/15-245 Telefax : 04471/15330



Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern im Landkreises Cloppenburg  


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(Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit ist im Text teilweise auf die ausführlichen geschlechterspezifischen Anredeformen verzichtet worden. Mit der gewählten Anredeform sollen daher sowohl die männlichen als auch die weiblichen Leser angesprochen werden.)

Präambel:

Im Landkreis Cloppenburg hat ca. ein Viertel der Bevölkerung einen Migrationshintergrund. Es sind überwiegend Aussiedler/Aussiedlerinnen, die ihre neue Heimat hier gefunden haben. Ausländer aus über 100 Nationen sind mit ca. 4,6 % an der Bevölkerung des Landkreises Cloppenburg beteiligt.


Der Landkreis Cloppenburg ist sich auch seiner Sorge für Menschen bewusst, die auf Zeit mit dem Status der Duldung teilweise schon viele Jahre im Landkreis leben.

Zuwanderung hat für den Landkreis Cloppenburg bewirkt, dass - entgegen dem Bundestrend der demografischen Alterung - der Landkreis Cloppenburg die jüngste Bevölkerung in Deutschland hat und sich auch damit als attraktiver zukunftsorientierter wirtschaftlicher Raum darstellt.

Vereine, Verbände, Kirchen, Kommunen, Schulen sowie Selbsthilfeorganisationen der Zuwanderer tragen dazu bei, dass sich diese im Landkreis Cloppenburg eine neue Heimat erschließen. Zuwanderer sind aktiv in der Politik, Kultur und engagieren sich zunehmend bei sozialen Aktivitäten. In wirtschaftlichen Bereichen haben sie einen maßgeblichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg als Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Gleichwohl gibt es Stolpersteine auf dem Weg zu einem Miteinander, die der Aufmerksamkeit bedürfen, weil sie Integrationschancen verbauen und sich nachteilig auf alle auswirken.

Daher werden im Netzwerk für Integration (NWI) für den Landkreis Cloppenburg übergreifend Integrationsmaßnahmen abgesprochen, vorgestellt und diskutiert, die in den Kommunen vor Ort Chancen verbessern oder Probleme reduzieren sollen.

Die vom Netzwerk einvernehmlich konzipierten Leitlinien haben die Zielsetzung, die politisch Verantwortlichen bei der Umsetzung zu unterstützen. Gleichzeitig sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich aktiv in den Integrationsprozess mit einzubringen.

Leitlinien:

Wer dauerhaft im Landkreis Cloppenburg leben möchte und dazu berechtigt ist, soll für sich und seine Familie die gleichen Chancen der beruflichen und sozialen Eingliederung wie alle anderen Bürgerinnen, Bürger, Einwohnerinnen und Einwohner bekommen.

  • Integration bedeutet von einander zu lernen auf der Grundlage gegenseitiger Achtung und Anerkennung.

  • Integration wird als Prozess verstanden, der gezielt optimiert werden kann, aber auch Zeit für alle Beteiligten braucht. Einseitige räumliche Bevölkerungskonzentration kann ein Integrationshemmnis darstellen.

  • Die Bereitschaft zur Integration ist für Zuwanderer eine Verpflichtung. Sie ist verbunden mit der Achtung der hiesigen kulturellen, religiösen und anderer gesellschaftlicher Grundlagen und der Anerkennung der deutschen Rechtsordnung.
  • Den Zuwanderern wird die kulturelle und religiöse Gestaltung ihrer Lebensführung im Rahmen der Gesetze zugesichert. Kulturelle Vielfalt in diesem Sinne und interkulturelle Verständigung werden als Bereicherung verstanden.

  • Integration ist ohne Sprachkompetenz nicht möglich. Für die Zukunftschancen der Menschen mit Migrationshintergrund ist es daher von zentraler Bedeutung, dass sie die deutsche Sprache lernen.

  • Die Integration ist nicht nur formal mit gleichen Rechten, sondern auch real mit gleichen Chancen verbunden. Der Kreistag verpflichtet sich, die Chancengleichheit der zugewanderten Menschen in allen Bereichen des Lebens zu unterstützen



Die Integrationsbeauftragte in der Kreisverwaltung  


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Im Landkreis Cloppenburg leben viele Menschen mit einem Migrationshintergrund. Es sind überwiegend Aussiedler/ Aussiedlerinnen , die ihre neue Heimat hier gefunden haben. Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung lag im März 2011 bei 5,3%, das entspricht 8.393 Menschen mit ausländischer Herkunft. Über 100 Nationalitäten sind im Landkreis Cloppenburg vertreten.
Zuwanderer tragen zur prosperierenden Wirtschaftsentwicklung im Kreisgebiet bei und sind ein wichtiger demografischer Faktor.
Zugewanderten Menschen stellen sich naturgemäß viele Fragen, die zu klären sind. Mit der Integrationsbeauftragten, Frau Hildegard Wübben-Siefer, installierte die Landkreisverwaltung eine Ansprechpartnerin zur Unterstützung der Integrationsbemühungen. Die Integrationsbeauftragte ist das Gesicht der Willkommenskultur, die den hier lebenden Migranten die Eingliederung in die Gesellschaft erleichtern soll.

Die Integrationsbeauftragte

  • dient Menschen mit Migrationshintergrund als Ansprechpartnerin für Fragen und Anliegen aus allen Arbeitsbereichen der Kreisverwaltung
  • dient der Etablierung von Integration als Querschnittsthematik in der Verwaltung
  • überblickt Aktivitäten im Bereich der Integration, um informiert Auskunft geben zu können und arbeitet eng mit dem Netzwerk für Integration (NWI) im Landkreis Cloppenburg zusammen.

Integrationsbeauftragte in der Kreisverwaltung:
Petra Thesing
Tel.: 04471/ 15-245
Email: thesing@lkclp.de



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